MZ - Museum des Jahres 2013

 Das Archäologische Museum in Kelheim ist MZ-Museum des Jahres 2013. Die Zeugnisse von Einst beweisen eindrucksvoll, wie sehr Menschen seit jeher durch Forscherdrang und Kreativität die Welt verändert haben, sagte MZ-Chefredakteur Manfred Sauerer. "Geschichte wird an Beispielen erlebbar", zollte Museumsexperte und Jurymitglied Helmut Wolf den Machern Respekt. Redakteurin Christine Schröpf gefielen die speziellen Angebote für Kinder. Im Museum ist derzeit auch eine Sonderausstellung zum 150-jährigen Jubiläum der Befreiungshalle Kelheim zu sehen. Der MZ-Museumspreis wird seit 2001 stets in der Woche nach dem Internationalen Museumstag vergeben. Frühere Preisträger waren das Maybach-Museum in Neumarkt, das Luftmuseum in Amberg oder das Eisenbarth-Museum in Oberviechtach. Eine Bildergalerie finden Sie unter www.mittelbayerische.de. (aus Mittelbayerische Zeitung vom Mittwoch, 15. Mai 2013) (Verleihung der Urkunde - Fotos von H. Stöcher)





Geschichte und Konzeption

Seit 1981 befindet sich das bereits im Jahre 1908 gegründete Museum im spätgotischen Herzogkasten am Rande der Kelheimer Altstadt.

Die rege archäologische Tätigkeit des Historischen Vereins, der große Fundanfall bei den Ausgrabungen im Bereich des Main-Donau-Kanals sowie Schenkungen prähistorischer Sammlungen begründeten den Schwerpunkt des Museums, der in der Namensgebung zum Ausdruck kommt: Archäologisches Museum der Stadt Kelheim.



Erdgeschoss

Am 16. Juni 1981 wurde die archäologische Abteilung im Erdgeschoss des Herzogkastens eröffnet. Für die lebendige Darstellung der Vergangenheit zeichnete der Europarat 1982 das Museum mit dem Europäischen Museums-Sonderpreis aus.



Neun Jahre nach der Eröffnung konnte am 20. Juli 1990 eine weitere Abteilung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Sie ist der Stadtgeschichte gewidmet und steht unter dem Motto „Kelheim – Stadt am Fluss“.


Fischer-Zille

Gebäude

Das Archäologische Museum der Stadt Kelheim befindet sich im historischen Herzogkasten, der Ende des 15. Jahrhunderts aus den Buckelquadern der ehemaligen Burg Kelheim als Speicher für die Abgaben an den Herzog errichtet worden war. Vor der Unterbringung des Museums wurde der Herzogkasten von seinen im Laufe der Zeit erfolgten Einbauten befreit und sein ursprünglicher, spätmittelalterlicher Zustand wieder hergestellt.


Der "Herzogkasten"



Museumshof


Im idyllischen Hof des Museums, mit einer schönen Grünanlage und der Möglichkeit zum Draußensitzen, sind unter anderem 13 m Originalreste der ursprünglich fast 10 km langen Keltenmauer des Oppidum Alkimoennis aufgebaut, sowie eine Rekonstruktion ihrer ursprünglichen Höhe.


Museumshof


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