Karte genügt! Geschichte(n) um Kelheimer Postkarten
23. März bis 6. Juni 2010, verlängert bis 07. Nov. 2010 !
Als der deutsche Postdirektor Heinrich von Stephan bereits 1865 erstmals die Einführung eines offen zu verwendenden Postblattes vorschlug, bewies er wahren Pioniergeist. Aus Angst vor dem Verlust des Postgeheimnisses und vor einem Einnahmerückgang durch reduziertes Porto lehnte man die Idee jedoch ab.
Statt dessen wurde im Jahre 1869 durch die österreichische Postverwaltung eine "Correspondenzkarte" eingeführt. Sie bildete den Grundstein für die späteren Ansichtskarten verschiedenster Arten, die bis in die heutige Zeit im Umlauf sind. Die Ausstellung liefert einen kurzen kulturhistorischen Abriss, stellt die gängigsten Drucktechniken vor und zeigt anhand zahlreicher Beispiele von Kelheimer Karten die große Bandbreite dieses Kommunikationsmediums.
Kelsgau-Bilder
15. April bis 7. November 2010
Die Kelsgau-Sagen, eine umfangreiche Sagensammlung des ehemaligen Kreisheimatpflegers Alfons Listl aus Abensberg, von Dr. Bernd Sorcan neu bearbeitet und ergänzt und Ende 2009 im Verlag Dr. Faustus erschienen, ist mit zahlreichen Aquarellen der bekannten Künstlerin Erni Christl illustriert.
Das bei der Buchpräsentation gezeigte große Interesse an den Bildern der Ihrlersteiner Künstlerin hat uns bewogen, alle 39 Originalbilder für diese Austellung in die archäologische Abteilung des Museums zu integrieren, um sie einem breiten Publikum zugänglich zu machen.