Die Denkmäler sind in der Regel nur zu Fuß erreichbar. Gutes festes Schuhwerk ist zumeist erforderlich. Die Radwege sind oftmals nur geschottert und daher für Rennräder ungeeignet.
Anfahrt mit Bus, PKW und Motorrad möglich - i. d. R. im Anschluss Wanderung

Kosten für Wanderung bzw. Radtour: 1. Stunde 35,00 €, je angefangene weitere Stunde 20,00 €

* besonders schöner Weg mit Aussichtspunkten




Abusina

Römische Kastellanlagen am Ortsausgang von Eining, mit Zivilsiedlung, eigener Therme und Mansio (Rasthaus). Gegenüber dem Limesende bei Hienheim gelegen, finden sich unweit auch das Vexillationslager der Dritten Italischen Legion im Unterfeld und die Tempelanlage auf dem Weinberg.



Burgus und römische Straße

In einem Waldstück bei Thaldorf finden sich die Reste der römischen Straße, die das Kastell Abusina bei Eining mit dem Legionsstandort Regensburg verband. Zur Überwachung des Verkehrs wurde hier ein Burgus - eine kleine Befestigung - angelegt.



Frauenberg *

Oberhalb Kloster Weltenburg gelegener Siedlungsplatz der Frühbronzezeit, große urnenfelderzeitliche Befestigung und befestigte Pfalzanlage (des Hl. Wolfgang?) aus dem Frühmittelalter.



Grabhügelfeld bei Holzharlanden

In einem Waldstück bei Holzharlanden finden sich ca. 100 gut erhaltene Grabhügel, die, wie Ausgrabungen gezeigt haben, aus der mittleren Bronzezeit und der Hallstattzeit stammen.

Kastlhänghöhle *

Diese Wohnhöhle der Altsteinzeit, zwischen Nußhausen und Essing im Altmühltal 65 m über dem Grund gelegen, besticht durch ihre beiden großen Eingangsportale. Sie wurde überwiegend von eiszeitlichen Tieren als Unterschlupf genutzt und erst kurz vor dem Ende des letzten Glazials lebten auch Menschen in ihr.

Klausenhöhlen *

In der Nähe der Ortschaft Altessing gelegen, ist dieses Höhlensystem mit bedeutenden Funden aus dem Mittel- und Jungpaläolithikum, der Zeit des Neandertalers und des frühen Jetztmenschen ein typischer Vertreter der altsteinzeitlichen Wohnhöhlen im Altmühltal.



Limes - UNESCO Weltkulturerbe *

Unweit der Ortschaft Hienheim endet der raetische Limes am linken Donauufer. Auf der Wanderung begegnen wir einer Turmrekonstruktion sowie den originalen Fundamentresten zweier Wachtposten und der Mauer.

Maifels *

Gegenüber Altessing gelegen ist der Maifels. Sein Name dürfte wohl vom Essinger Brauch herrühren, hier den Maibaum aufzustellen. Der Felsturm und die nahe gelegenen Höhlen dienten aufgrund der exponierten Lage als vorgeschichtlicher Opferplatz.



Obernederhöhle (Marienhöhle)

Benannt nach dem Ausgräber Alexander Oberneder, fanden sich in der leicht zugänglichen Höhle überwiegend Funde aus dem Mittel- und Jungpaläolithikum. Die große Höhle in einem Nebental der Altmühl ist eine für die Gegend typische Wohnhöhle.

Oppidum Alkimoennis *

Auf dem Sporn des Michelsberges oberhalb Kelheim - dort wo heute die Befreiungshalle steht - befinden sich die Reste einer über 600 ha großen spätkeltischen Siedlung, die von monumentalen Mauern umgeben war. Eine Palisade und ein Tor wurden im Zuge der Errichtung des Archäologieparks Altmühltal rekonstruiert. Im Innern der Anlage lassen sich große keltische und mittelalterliche Erzschürfgruben besichtigen. An vielen Stellen sind die Mauern, Gräben und Toranlagen im Gelände hervorragend erhalten. Vom südlichen Ende des äußeren Mauerrings kann man einen herrlichen Blick auf den Donaudurchbruch und das Kloster Weltenburg genießen.

Ringberg

Unweit Saal a.d. Donau befindet sich hoch über dem Donaubecken gelegen die vorgeschichtliche Höhenbefestigung auf dem Ringberg mit mächtigen Wällen und Toren. Lag hier die sagenhafte Stadt Reginum?

Schellnecker Wänd *

Die monumentale Felswand mit einem bronze- und urnenfelderzeitlichem Opferplatz ist bequem von Kelheim oder Essing aus erreichbar. Von hier stammt auch eine neolithische Doppelbestattung innerhalb eines mesolithischen Jagdlagers.



Viereckschanze bei Thaldorf

Da sie im Wald gelegen ist, hat sich diese keltische Anlage recht gut erhalten. Der Zweck der Viereckschanzen ist in der Forschung heftig umstritten: Waren sie heilige Bezirke oder Tempelanlagen der Kelten? Wurden in ihnen Opfer dargebracht oder sind sie vielleicht befestigte Gutshöfe reicher Bauern?


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