Der Beginn des goldenen Zeitalters

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Der frühbronzezeitliche Schatz von Langquaid und seine Zeit

Gegen Ende des 3. Jahrtausends v. Chr. endet in Süddeutschland die Steinzeit. Als neue Werkstoffe setzten sich ab etwa 2200 v. Chr. zunächst Kupfer und dann die Bronze als wichtigstes Metall durch. Die Fundstücke des 1908 entdeckten frühbronzezeitlichen Depotfundes von Langquaid sind kennzeichnend für den Beginn des endgültigen Siegeszuges der Bronzemetallurgie, die für die nächsten 1000 Jahre das Fundbild Mitteleuropas prägte. Der Fundort gab außerdem einem Zeitabschnitt der frühen Bronzezeit seinen Namen. Wie die archäologischen Quellen nahelegen, änderten sich mit diesem Strukturwandel auch die Lebensverhältnisse der Menschen. Die Funde zeugen von weitreichenden Kontakten, über die Sachgüter, Wissen und Vorstellungen vermittelt wurden. Die „neue Zeit“ erforderte und ermöglichte neue Mittel und Wege zur Sicherung der Existenz und zur Bewältigung der für die frühbronzezeitlichen Siedlungsgemeinschaften essentiellen Aufgaben.

Der Vortrag unseres Kreisarchäologen Dr. Joachim Zuber behandelt den derzeitigen Kenntnisstand zu den frühbronzezeitlichen Lebens- und Kulturverhältnissen in Süddeutschland. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Landkreis Kelheim, aus dem neben dem Schatzfund von Langquaid einige weitere bedeutende archäologische Funde und Befunde dieser Zeit bekannt sind.

Datum: 21.10.20
Zeit: 20:00 Uhr
Raum Vortragsraum
Infotelefon: 09441/10492
Hinweis Auch für Kinder bis 12 Jahre geeignet

Eintrittspreise

4,00 Euro

Auch an diesem Ort

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Archäologisches Museum der Stadt Kelheim
Lederergasse 11
93309 Kelheim
Tel.: 09441/10409
Tel2.: 09441/10492
Fax: 09441/176000
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