Superstars mit Todesmut - Die Gladiatoren Roms

Sonderausstellung im Archäologischen Museum der Stadt Kelheim
vom 1. April bis 8. November 2020.

Gladiatoren waren professionelle Schwertkämpfer im Römischen Reich, die vor Publikum gegeneinander antraten. Entgegen dem gängigen Klischee waren sie keine blutrünstigen Schlächter, sondern begeisterten durch hohe Kampfkunst. Sie kämpften stets Mann gegen Mann und traten mit unterschiedlichen Ausrüstungen und Schutzkleidungen gegeneinander an. Diese waren so aufeinander abgestimmt, dass sie unterschiedliche Taktiken in der Kampfführung, aber durchaus gleiche Chancen auf den Sieg ermöglichten.

 

Das Besondere der Gladiatorenkämpfe bestand aber darin, dass nach dem Kampf darüber entschieden wurde, ob der Besiegte zu begnadigen oder zu töten sei. Wenn der Unterlegene würdevoll, mutig und beherzt gekämpft hatte, forderte das Publikum seine Begnadigung.

 

Die ersten Gladiatoren waren hauptsächlich Kriegsgefangene. In Zeiten, in denen diese nicht mehr ausreichten, wurden auch Sklaven als Kämpfer eingesetzt. Sogar Verbrecher wurden zum Gladiatorendienst verpflichtet und zwar durch Verurteilung, aber es gab durchaus auch Freiwillige.

 

Doch wo liegt der Ursprung der Gladiatur?

Wie lebten die Gladiatoren?

Wie sah ihre Ausrüstung aus?

Wie lief eine Gladiatorenveranstaltung ab?

Durften Frauen nur zuschauen oder gar selber kämpfen?

Welches waren die Orte des Geschehens?

All das und Vieles mehr erfahren Sie in der Sonderausstellung „Superstars mit Todesmut – Die Gladiatoren Roms“.

 

Auch für Kinder ist diese Ausstellung eine superspannende Geschichte. So gibt es Einiges zum Anfassen und Ausprobieren und obendrein ein tolles Quiz. Bei richtiger Lösung winkt sogar eine coole Belohnung.

Gerne bieten wir zur Ausstellung Workshops und Führungen an!

Im Schatten der Halle

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Kelheims versteckte Denkmäler
vom 20. Mai bis 8. November 2020

Die Befreiungshalle, das Wahrzeichen Kelheims, ist zweifelsohne das bekannteste, auffälligste und alles überragende Monument der Stadt. Quasi in ihrem Schatten stehen aber noch viele andere Denkmäler und es lohnt sich, auch mal einen Blick auf sie zu werfen.

Ein Denkmal, das ist ein Mal, also ein Zeichen, das auf Erinnerungswürdiges hinweist. Es gibt mehrere Anforderungen an solch ein Erinnerungszeichen:

Es muss öffentlich zugänglich und nachhaltig, seine Aussage prägnant und verständlich sein. Das gilt für den Moment, aber auch für die Zukunft. Und es braucht Menschen, die es entziffern und verstehen können. Manche Denkmäler sind direkt als Mahnmale geschaffen, andere sind erst durch die Zeit zu einem Denkmal geworden.

Häufig sind Grund und Anlass bereits darauf vermerkt und unterstützen dadurch die Erinnerungsarbeit. Oft sind die Denkmäler aber lediglich aus ihrer Zeit heraus verständlich und haben im Lauf der Jahre ihren diesbezüglichen Wert eingebüßt.

Begeben Sie sich in dieser Ausstellung auf einen Spaziergang durch Kelheim und betrachten die steinernen und bronzenen Zeugnisse aus vielen Jahrhunderten!

Sie werden sehen, es lohnt sich!

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