News zum Archäologischen Museum

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Unser Start in die neue Saison

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LOST PLACES und "Vorzügliche Betten zu billigsten Preisen"

Liebe Museumsbesucher,

wir haben den Winter über das Museum wieder fit gemacht und einige Neuerungen konnten verwirklicht werden. So haben wir endlich eine Erweiterung im Kassenbereich vorgenommen - Danke an unseren Bauhof! Es ist sehr sehr schön geworden. Wir hoffen, wir können Sie auch mit unserer "neuen" Kaffee-Ecke überzeugen.

Besonders überzeugen konnte schon unser diesjähriger Aussteller Peter Untermaierhofer bei der Vernissage am 20. März. Passend umrahmt von den Klängen von "Lost in a Bar" gab der Künstler mit dem markanten Käppi mit viel Charme und Witz Einblicke in seine kraftvollen und doch so melancholischen Foto-Arbeiten, die nun endlich bei uns zu sehen sind:

LOST PLACES

Die Gäste waren dem Zauber und der Faszination dieser Bilder sofort erlegen.

Daneben zeigen wir die Ausstellung "Vorzügliche Betten zu billigsten Preisen. Die Geschichte des Tourismus in Kelheim" noch bis zum 4. November - gehen Sie auf eine spannende und amüsante Zeitreise zu Sommerfrische und den Nachkriegsjahren, in denen Campen im Donaudurchbruch kein Problem war! 

Wir freuen uns sehr, Sie heuer wieder in unserem Museum begrüßen zu dürfen zu zahlreichen Aktionen, Festen, den "Vorzüglichen Betten" und den LOST PLACES von Peter Untermaierhofer.

Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit und viel Spaß bei Ihrem Besuch!

Ihr Museumsteam

Hier finden Sie unsere Veranstaltugen 2018

Die Funde aus Mitterfecking "Baugebiet Seilbacher Str. II" haben eine neue Unterkunft

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Die Gemeinde Saal a.d. Donau übergibt die besonderen Funde ans Museum

Am 18.7. übergab die Gemeinde Saal a.d. Donau in Anwesenheit von Erstem Bürgermeister Christian Nerb und Geschäftsleiter Tobias Zeitler dem Museum die Funde der Ausgrabung "Seilbacher Straße II".

Zweiter Bürgermeister der Stadt Kelheim Franz Aunkofer hieß im Namen der Stadt die Anwesenden Vertreter der Gemeinde Saal, des Landkreises und der Presse im Museum herzlich willkommen und bedankte sich für die Übergabe der Funde, die nun den Bestand des Museums bereichern.

Erster Bügermeister Christian Nerb wünschte sich für die besonderen Artefakte eine gute Heimat und freute sich, dass sie in der Region bleiben können. Die Vertreter der Gemeinde Saal, die insgesamt 91 000 Euro in die Ausgrabung des 1,6 ha großen Areals an der Seilbacher Straß in Mitterfecking investiert hat, betonten, dass ihnen der Schutz und Erhalt der Denkmäler als Bausteine der heimatlichen Geschichte besonders am Herzen liegen.

Dr. Joachim Zuber von der Kreisarchäologie Kelheim, der die Ausgrabung, die durch die Firma Adilo durchgeführt wurde, fachlich betreut hat, gab einen ersten Einblick in die einzelnen Befunde und Funde. Herausragend ist v.a. ein Brandgrab der Stufe Bz D (13. Jh. v. Chr.) mit seltener Schmuckausstattung. Die Bronzen aus dem Kindergrab wurden freundlicherweise vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege in Regensburg restauriert. Zuber hob die Bedeutung des Grabes aber auch des gesamten Fundareals hervor, das mit den beiden Vorgängergrabungen ein nun sich weiter verdichtendes Bild der Vergangenheit Mitterfeckings zeigt.

Für das Museum bedankte sich Museumsleiter Dr. Bernd Sorcan für das dem Haus entgegengebrachte Vertrauen und versprach, die Funde fachgerecht zu lagern und der weiteren wissenschaftlichen Bearbeitung zur Verfügung zu stellen. Dies soll nach erfolgter Inventarisierung der nächste Schritt sein, bevor die Funde schließlich in einigen Jahren in einer Sonderausstellung zu sehen sein werden.

Die Wikinger waren da!

Besuch der Norwegischen Archäologischen Gesellschaft im Museum

Insgesamt 63 Mitglieder der Norwegischen Archäologischen Gesellschaft und ihre Resieleiterin und Dolmetscherin konnte Museumsleiter Dr. Sorcan im Rahemen ihrer Deutschlandexkursion am 20. Mai in Kelheim begrüßen. Nach einer kurzen (dreisprachigen Einführung) zur Geschichte des Herzogkastens und des Museums verteilten sich die Teilnehmer der mehrtätigen Deutschlandreise der Gesellschaft im Haus, um "ihre" Spezialgebiete zu erkunden. Viele Fragen zu einzelnen Objekten und ihr Kontext im europäischen Zusammenhang wurden im laufe des Besuches erörtert und diskutiert. Dabei wurde auch einhellig das Konzept der Ausstellung gelobt. Zum Ende des Aufenthaltes, der natürlich viel zu kurz erschien, dankten die Exkursionsteilnehmer Dr. Sorcan für die herzliche Aufnahme und - ganz nach wikingischer Manier - "plünderten" den Museumsladen auf der Jagd nach Repliken, Literatur und Reiseandenken.

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