Superstars mit Todesmut - Die Gladiatoren Roms

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Sonderausstellung im Archäologischen Museum der Stadt Kelheim
vom 15. Mai bis 3. November 2019.

Gladiatoren waren professionelle Schwertkämpfer im Römischen Reich, die vor Publikum gegeneinander antraten. Entgegen dem gängigen Klischee waren sie keine blutrünstigen Schlächter, sondern begeisterten durch hohe Kampfkunst. Sie kämpften stets Mann gegen Mann und traten mit unterschiedlichen Ausrüstungen und Schutzkleidungen gegeneinander an. Diese waren so aufeinander abgestimmt, dass sie unterschiedliche Taktiken in der Kampfführung, aber durchaus gleiche Chancen auf den Sieg ermöglichten.

 

Das Besondere der Gladiatorenkämpfe bestand aber darin, dass nach dem Kampf darüber entschieden wurde, ob der Besiegte zu begnadigen oder zu töten sei. Wenn der Unterlegene würdevoll, mutig und beherzt gekämpft hatte, forderte das Publikum seine Begnadigung.

 

Die ersten Gladiatoren waren hauptsächlich Kriegsgefangene. In Zeiten, in denen diese nicht mehr ausreichten, wurden auch Sklaven als Kämpfer eingesetzt. Sogar Verbrecher wurden zum Gladiatorendienst verpflichtet und zwar durch Verurteilung, aber es gab durchaus auch Freiwillige.

 

Doch wo liegt der Ursprung der Gladiatur?

Wie lebten die Gladiatoren?

Wie sah ihre Ausrüstung aus?

Wie lief eine Gladiatorenveranstaltung ab?

Durften Frauen nur zuschauen oder gar selber kämpfen?

Welches waren die Orte des Geschehens?

All das und Vieles mehr erfahren Sie in der Sonderausstellung „Superstars mit Todesmut – Die Gladiatoren Roms“.

 

Auch für Kinder ist diese Ausstellung eine superspannende Geschichte. So gibt es Einiges zum Anfassen und Ausprobieren und obendrein ein tolles Quiz. Bei richtiger Lösung winkt sogar eine coole Belohnung.

Die Erforschung von Farbe und Form

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Werkschau von Heiner Riepl im Museum vom 2. April bis 3. November 2019

Der in Kelheim gebürtige Kunstmaler Heiner Riepl kehrt nach langer Schaffenszeit „fern“ seiner niederbayerischen Heimatstadt wieder hierher zurück und gibt einen Einblick in sein umfangreiches Werk.

Heiner Riepls künstlerische Ausdrucksweise ist die Abstraktion. Akribisch setzt er sich mit dem Verhältnis von Farbe, Form und Fläche auseinander und erforscht dieses in zahlreichen Experimenten. Die nun ausgestellten Werke der letzten beiden Jahrzehnte zeigen eine facettenreiche Metamorphose von Farbfeldern, die immer wieder aufs Neue rhythmisiert werden. Teils farbige, teils monochrome Farbfelder verdichten sich zu (in)formellen Ordnungsstrukturen. Die Gratwanderung zwischen Chaos und Ordnung
charakterisiert Heiner Riepls künstlerisches Werk.

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