Steinzeit-Schönheit – vorgeschichtliche Frauenstatuetten in kunstvollen Betrachtungen.

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Sonderausstellung im Archäologischen Museum der Stadt Kelheim
vom 5. April bis 5. November 2017

Die Ausstellung "Steinzeit-Schönheit – vorgeschichtliche Frauenstatuetten in kunstvollen Betrachtungen" widmet sich einer schon 35 000 Jahre alten Darstellungsform: den Frauenfigurinen. Sie zählen zu den ältesten Kunstwerken überhaupt. Bekannte Vertreterinnen sind die "Venus von Willendorf" oder die "Venus von Dolní Věstonice". Über Jahrzehntausende hinweg haben sich Jäger und Sammler, aber auch noch die frühen Ackerbauern mit dieser Art der Frauendarstellung beschäftigt. Warum sie geschaffen wurden und welchem Zweck sie dienten, ist bis heute umstritten. Dies und ihre weite Verbreitung, die endlos lange Zeit in der sie erschaffen wurden und ihr erneutes Erscheinen in späteren Kulturen, etwa auf den griechischen Kykladen, haben Rolf Bach aus Saal a.d. Donau inspiriert, sich mit diesen Figurinen auseinanderzusetzten: 14 Interpretationen Bachs in Speckstein hat das Museum für die Ausstellung ausgewählt. Als Kontrapunkt konnte Praxedis Brunner gewonnen werden, um sich mit eben diesen Figurinen auf die ihre bekannte Art auseinander zu setzen. Eine überraschende eigene Interpretation der Steinzeit-Schönheit.

Vorzügliche Betten zu billigsten Preisen. Geschichte des Tourismus in Kelheim

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Sonderausstellung im Archäologischen Museum der Stadt Kelheim
vom 5. Juli bis 5. November 2017 und vom 21. März bis 4. November 2018

Das Archäologische Museum der Stadt Kelheim hat für die Museumssaison 2017/2018 eine neue große Sonderausstellung für die Besucher zusammengestellt: seit dem 5. Juli ist sie unter dem Titel „Vorzügliche Betten zu billigsten Preisen. Geschichte des Tourismus in Kelheim“ zu sehen.

Ausstellungsmacherin Petra Neumann-Eisele hat dafür hunderte Seiten Archivmaterial, alte Plakate und Prospekte, Gästebücher und Werbeanzeigen und sogar historisches Filmmaterial unter die Lupe genommen. Und dabei kamen viele Überraschungen zum Vorschein. Nicht nur, dass der älteste Hinweis auf Tourismus in Kelheim bereits aus dem ausgehenden Mittelalter stammt, sondern auch, dass die Gastgeber vor dem ersten Weltkrieg die Sommerfrischler in der Anzeige noch „Hochachtungsvollst“ zu grüßen pflegten. Gezeigt wird u.a. zu den Themen Schifffahrt, Naturschönheit oder der „Bildungsreise“ aber nicht nur alte Werbung. Vom historischen Fotoapparat oder Koffer über Souvenirs und Liegestühle bis hin zu einer geheimnisvollen Keule ist alles zu sehen, was die „Sommerfrischler und Radfahrer“ brauchten und was neben „Aufmerksamer Bedienung“ noch getan wurde, um ihnen „vorzügliche Betten zu billigsten Preisen (auch im Abonnement)“ in Kelheim anbieten zu können.

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