Ständige Ausstellungen

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Archäologie im Ergeschoss – Stadtgeschichte im 1. Stock

Der Schwerpunkt des Museums liegt auf dem Gebiet der Archäologie. Durch die Ausgrabungen im Bereich des Rhein-Main-Donau-Kanals kann nun eine lückenlose Besiedlungskontinuität vom Neandertaler des Altmühltales bis zur Stadterhebung Kelheims gezeigt werden.

Die Präsentation der Geschichte des Kelheimer Raumes erfolgt im Erdgeschoss in 8 Inseln einer Vitrinenlandschaft, wobei sich jede Insel einer Zeitstufe widmet. Originalfunde werden durch Pläne der Ausgrabungsbefunde, graphische Rekonstruktionen und durch Modelle ergänzt. Illustrationen verdeutlichen, wie unsere Vorfahren vor 80 000 Jahren auf Mammutjagd gingen, vor 20 000 Jahren Werkzeuge fertigten oder vor 4 000 Jahren Bronze gossen. Die Rekonstruktion einer Grabkammer aus Riedenburg-Haidhof weist auf das Totenbrauchtum vor 2 600 Jahren hin. Modelle der ersten Häuser der Menschheitsgeschichte und der gewaltigen Stadtanlage des keltischen Oppidums Alkimoennis auf dem Michelsberg sowie der Vorgängerstadt von Kelheim zur Zeit Karls des Großen schildern die allmähliche Entwicklung der Stadt

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Die Stadtgeschichte im 1. Stock steht unter dem Thema „Kelheim – Stadt am Fluss“. Im 13. Jahrhundert von den Wittelsbachern in das Hochwassergebiet hineingebaut, bestimmte die Lage zwischen Donau und Altmühl die Stadt und das Leben ihrer Bewohner. Fischer und Schiffsleute werden bereits um 1300 genannt. Im 14./15. Jh. Dürfte hier eine große Schopperwerkstatt bestanden haben. Der Name der Stadt wurde sogar auf einen bestimmten Schiffstyp übertragen; unter einem Kelheimer verstand man immer das größte Schiff (42 m Länge) eines Schiffszuges auf der Donau. Die stadtgeschichtliche Abteilung zeigt außerdem, wo und wovon die Kelheimer lebten und welche Handwerke sie ausübten

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