WallArt

50 000 Jahre Farbe an der Wand
Wo wir auch hinsehen, erblickt unser Auge verschiedene Botschaften in Unterführungen, an Hausmauern, Waggons oder an Toilettentüren. Oft genug zum Ärgernis der Eigentümer und Anwohner. Aber, es sind Formeln der Kommunikation. Einige besser verständlich, andere entsprechend den Gruppenzugehörigkeiten kodifiziert und für den „Normalverbraucher“ nicht zu deuten.
Sieht man sich in öffentlichen und in viel besuchten Räumen um, kommt einem schnell der Gedanke, Menschen scheinen ein dringendes Bedürfnis zu haben, Wände zu verzieren, Orte mit Kritzeleien zu markieren und/oder gezielte Botschaften zu hinterlassen, Geschichten und Mythen zu erzählen, politische Statements zu machen oder sich schlichtweg selbst zu verewigen.
Und diesen Drang gab es wohl schon immer!
Denn bereits in der Steinzeit vor 50 000 Jahren hinterließen die Menschen Zeichen, Symbole oder Figuren auf Steinen, Artefakten oder Höhlenwänden, die ursprünglich nicht für diesen Zweck vorgesehen waren. So zeugen Funde aus Höhlen bei Essing davon: die Ritzung eines Mammuts auf einem Stoßzahnfragment oder Wildpferddarstellungen auf Kalksteinplatten.
Durch die gesamte Menschheitsgeschichte, auf der ganzen Welt verteilt, lassen sich Beispiele für Kommunikation an Wänden, Mauern oder auf Stein- und Felsplatten finden. Von einfachen Ritzungen bis zu bunten riesigen Gemäldekompositionen. Und bis heute sind sich manche Formen und Techniken sehr viel ähnlicher als man denkt.
Die neue Sonderausstellung „WallArt. 50 000 Jahre Farbe an der Wand“ verspricht einen Streifzug durch Zeit und Raum – von der Steinzeit und Sulawesi bis heute direkt vor der Museumstüre. Von rätselhaften Handabdrücken der Vergangenheit bis zur schreiend bunten Sachbeschädigung.
Datum: | 26.08. - 09.11.25 |
Zeit: | 10:00 bis 17:00 Uhr |
Infotelefon: | 09441/10492 |
Hinweis | Auch für Kinder bis 12 Jahre geeignet |
Eintrittspreise
Ermäßigt: 3,00 Euro
Schüler: 2,00 Euro
Familien: 9,00 Euro
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